Vertraue mir

Vertraue mir

Ich weiß selbst nicht warum und wohin
doch Vertraue mir

Alles ist Zeit und Raum
und wir tanzen in Umlaufbahnen

Wenn ich Feuer spucke,
dann für alle Zeiten.

Wenn ich Eis werde,
dann nur um Aufzutauen.

Das Gefühl hier zu sein,
geht mit mir auf Wasserwegen.

Ich bin verdammt neu zu sein.

Zugegeben ganz bin ich nicht
ich bin Du in allem was von uns spricht

JB 12-2014

auwald35

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tropfen Glück

Ein Tropfen Glück

Die Tropfen dieses Leidens heißen Scheu,
Vergib mir meinen Namen.
Ich hebe Dich in diesen Fluss,
Denn Du bist neu.
Ich gieß mich aus mit all den Farben.

Und wie ich fließe,
So schaust Du zurück.
Und wie ich gehe,
So bist Du verrückt.

Und wenn ich mag,
Dann hast Du mich verzückt.
Wir reichen uns dies heil’ge Glück.
Kommen zum Schluss mit großen Gaben.

8-2014 JB

Wirbelsturm

Flut

Flut

Wie jeden Abend such ich dieses Unheil.
Und find ich’s,
falle ich zu Boden.

Bevor du auf mich trittst mein Herz zu roden,
verschwind‘ ich Nebelelement.
Werd‘ wieder unsichtbar,
mir selber fremd.
Und sehe nur noch,
das was trennt.

Trotz Gier auf heißes Blut
erkalte ich.
So voller Lust auf dich,
verglimmt die feuchte Glut.
Und wenn ich trotze, spalte ich
von Herz und Hirn die rote, wilde Lebensflut.

doodle rose mit dorn

Der Magier

Der Magier

Du bist mein Bett, mein Kissen, meine Decke.
Du bist mein Tisch, mein Stuhl, mein Teller.
Du bist mein Fenster, meine Tür, mein Zimmer.

Du bist mein Traum, mein Leben, meiner Suche Ziel.

Für mich bist du Wurzel, Stamm und Krone.
So dass umfassend Viel sich lohne und für immer,
mich heller scheinen lässt und ich dich wecke.

7-2013 /JB

Blauer Himmel mit Mondsichel und Baumkronen

Das Wurzelwerk

Das Wurzelwerk

War eine Wand ohne Tür – meine Liebe,
Der Raum dahinter – so dunkel, so leer.

War eine Pflanze in zu kleinem Topf – meine Liebe.
Nun frei am Himmel schwebend – unten das salzige Meer.

Wo das Licht, den Weg zu leuchten?
Wo die Seele, ihn zu finden?

Wo der Fluss, Gefühl zu nähren?
Wo die Erde, es zu binden?

Zu Lieben die Kunst – zu Achten, zu Verstehen,
Mit Verstand und Gefühl diesen hohen Weg zu gehen.

Eins zu sein, ohne sich zu verlieren,
sich zu finden, zu binden, alles zu riskieren.

/ 5-2012

Winterwald Bodennebel